Bewegung kann depressive Symptome nachweislich lindern – und das nicht nur über das Wohlbefinden. Sport verändert das Gehirn auf biochemischer Ebene, fördert neue Verbindungen zwischen Nervenzellen und reduziert Stresshormone. Dabei verbessert Bewegung auch Schlaf, Tagesstruktur und Selbstwirksamkeit, die bei Depressionen oft beeinträchtigt sind. Der Artikel erklärt, wie körperliche Aktivität auf das Gehirn wirkt, welche Bewegungsformen am effektivsten sind und warum Bewegung ein zentraler Bestandteil moderner Depressionsbehandlung ist.