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Privatklinik bei Psychosen

Wenn die Grenzen zwischen Realität und eigener Wahrnehmung verschwimmen

Unter einer Psychose zu leiden, bedeutet für einen Betroffenen, dass seine Realitätswahrnehmung zeitweise nicht deckungsgleich mit der Wahrnehmung anderer Menschen verläuft. Dabei ist der Betroffene allerdings absolut von der Wahrheit seiner empfundenen „Realität“ überzeugt und lässt sich von dieser auch nicht abbringen.

Auf die Betroffenen selbst wirkt dieser Zustand verständlicherweise extrem beängstigend und löst oft tiefe Verzweiflung aus. Sie ziehen sich daher zurück und flüchten unter Umständen in vermeintliche Entspannung mit Hilfe von Suchtmitteln wie Alkohol oder anderen Drogen. Leider führt gerade dieser Suchtmittelkonsum meist zu einer Verstärkung der bereits vorhandenen Symptome. Erkrankte weisen Hilfsangebote sehr oft und hartnäckig zurück, so dass eine adäquate Behandlung der Psychosen häufig spät beginnt. Erfahren Sie mehr in unserer Broschüre zum Thema Psychose. Wir sind für Sie da – Nehmen Sie frühzeitig Hilfe in Anspruch 03996 140490.

Symptome bei Psychosen

Menschen, die eine Psychose durchleben, haben oft Angst und fühlen sich bedroht.
Durch ihre Erkrankung verlieren sie die Fähigkeit, die Absichten anderer richtig einzuschätzen oder naheliegende Zusammenhänge zu erfassen. Vieles um sie herum scheint ohne Grund zu geschehen. Manche hören Stimmen, die sie bedrohen und verletzten. Für Angehörige und Freunde ist der vertraute Mensch „nicht mehr er selbst“.

Tritt eine Psychose zum ersten Mal auf, kennen weder der Betroffene noch die Angehörigen die Vorzeichen und akuten Symptome. Daher suchen sie sich häufig keine professionelle Hilfe.

Grob lassen sich die Hauptsymptome einer Psychose in Positiv Symptome, Negativ Symptome, Kognitive Symptome und Ich Störungen unterteilen.

Ursachen von Psychosen

Bei Psychosen geht man von einer multifaktoriellen Entstehung aus, das heißt, dass verschiedene Faktoren (biologisch-genetischer Natur sowie psychosoziale Faktoren) zusammenspielen. Allgemeingeltende Ursachen die auf jeden betroffenen Menschen zutreffen, wurden bis heute jedoch nicht gefunden. Prinzipiell kann jeder Mensch eine Psychose entwickeln – einige Menschen sind für deren Entstehung allerdings aufgrund ihrer genetischen Veranlagung anfälliger als andere.

Ein häufig verwendetes Erklärungs- und Behandlungsmodell geht auf das Vulnerabilität-Stress-Modell zurück, welches die Anfälligkeit meint, auf Stressoren mit psychotischen Symptomen zu reagieren. Persönliche Risikofaktoren werden gemeinsam mit dem Therapeuten ermittelt und alternative Stressbewältigungsstrategien erlernt, um die langfristige Stabilität zu ermöglichen.

Chefarzt
Dr. Kjell R. Brolund-Spaether Chefarzt

„Die Behandlungsaussichten sind gut, wenn die Psychose frühzeitig erkannt wird. Wir erstellen gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Behandlungskonzept, das auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.“

Ganzheitliches Behandlungskonzept bei Psychosen

Wichtig ist ein frühzeitiges Erkennen der Psychose. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass es bei der Entwicklung psychotischen Verhaltens bereits bis zu fünf Jahre im Voraus Veränderungen im Verhalten und der Persönlichkeitsstruktur des Betroffenen geben kann. Irrationale Ängste, starkes Misstrauen, sozialer Rückzug, aber auch depressive Verstimmungen, Aggressivität und Reizbarkeit, sowie das gesteigerte Interesse am Magischen können klassische Frühwarnzeichen einer Psychose sein. In jedem Fall sollte, wenn möglich, bereits bei den ersten Zweifeln ein entsprechender Facharzt konsultiert werden. Die vertrauensvolle therapeutische Beziehung bildet dabei das Fundament einer zielführenden Behandlung, wobei neben Antipsychotika auch kognitive Psychotherapien eingesetzt werden.

Die psychosoziale Therapie trägt dazu bei, das Erleben und Verhalten positiv zu verändern. Sie setzt den Fokus darauf, die persönlichen Fertigkeiten zum Lösen von Problemen zu verbessern und die soziale Kompetenz des Patienten zu stärken. Diese Therapieform kann bereits in der akuten Phase helfen, die Erkrankung besser zu bewältigen. In der Stabilisierungs- und Remissionsphase wird sie vor allem eingesetzt, um einem Rückfall vorzubeugen und zu einem normalen Alltag zurückzufinden.

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