Gefühlskalte Mutter – Folgen und Auswirkungen für Kinder

Kann Ihre Mutter ihre Emotionen nicht ausdrücken? Haben Sie das Gefühl, in einem emotional kalten Umfeld aufgewachsen zu sein, ohne herzliche Umarmungen, liebevolle Berührungen oder emotionale Anteilnahme? Dann leiden Sie unter einer gefühlskalten Mutter. Auch wenn es Ihnen materiell vielleicht an nichts gefehlt hat, mangelte es Ihnen in Ihrer Kindheit stattdessen an Sicherheit, Geborgenheit und emotionaler Nähe. Und auch heute im Erwachsenenalter sind Gespräche mit Ihrer Mutter oft nur oberflächlich, die Beziehung von Kälte und Distanz geprägt. Eine gefühlskalte Mutter kann ihr Kind zwar durchaus lieben, ist aber nicht in der Lage, eine emotionale Bindung herzustellen, was langfristige Folgen für die Mutter-Kind-Beziehung hat. Auf diese Folgen durch eine gefühlskalte Mutter wollen wir im Folgenden näher eingehen und Ihnen zeigen, wie Sie die Auswirkungen und Symptome erfolgreich behandeln können.

Das Wichtigste vorab in Kürze

  • Gefühlskälte bei Müttern führt zu emotionaler Distanz und mangelnder mütterlicher Wärme, was bei betroffenen Kindern langfristig zu erheblichen emotionalen Schäden führen kann.
  • Betroffene Kinder leiden oft unter einem geringen Selbstwertgefühl und entwickeln tiefes Misstrauen gegenüber anderen Menschen, was zu Schwierigkeiten im Aufbau und Erhalt von Beziehungen führt.
  • Typische Symptome sind unterdrückte Emotionen, Einsamkeit und Isolation, da die Betroffenen lernen, ihre Gefühle zu verbergen und sich emotional zurückzuziehen.
  • Die mangelnde mütterliche Zuneigung kann auch zu ernsthaften Beziehungsproblemen im Jugend- und Erwachsenenalter führen, da das Vertrauen in andere Menschen schwerfällt.
  • Professionelle Unterstützung, wie sie in den LIMES Schlosskliniken angeboten wird, kann helfen, diese emotionalen Verletzungen und Folgen durch eine gefühlskalte Mutter zu behandeln und gesunde, erfüllende Beziehungen aufzubauen.
Zwangsgedanken

Was sind emotional nicht verfügbare Eltern?

Emotional nicht verfügbare Eltern sind solche, die unfähig sind, ihren Kindern emotionale Unterstützung und Nähe zu bieten. Dies kann sich durch mehrere Merkmale auszeichnen:

  • Emotionale Distanziertheit: Sie zeigen wenig oder gar keine Zuneigung, Wärme oder Empathie gegenüber ihren Kindern.
  • Mangel an Aufmerksamkeit: Sie sind oft mit ihren eigenen Problemen beschäftigt und nehmen die emotionalen Bedürfnisse ihrer Kinder nicht wahr oder ignorieren sie.
  • Fehlende emotionale Reaktionen: Sie reagieren nicht auf die Gefühle und Emotionen ihrer Kinder, weder positiv noch negativ, und bieten wenig Trost oder Bestätigung.
  • Oberflächliche Kommunikation: Gespräche mit ihnen sind meist sachlich und oberflächlich, ohne tiefere emotionale Bindung oder persönliches Interesse.
  • Körperliche Anwesenheit, emotionale Abwesenheit: Sie sind zwar physisch präsent, aber emotional nicht erreichbar oder ansprechbar.
  • Unfähigkeit zur emotionalen Bindung: Sie haben Schwierigkeiten, eine tiefe, vertrauensvolle Beziehung zu ihren Kindern aufzubauen.

Diese Eigenschaften können weitreichende negative Auswirkungen auf die emotionale Entwicklung und das Wohlbefinden der Kinder haben. Denn diese lernen, ihre eigenen Emotionen zu unterdrücken und haben auch im Erwachsenenalter noch Schwierigkeiten, gesunde emotionale Beziehungen zu anderen Menschen zu entwickeln.

Woher kommt Gefühlskälte?

Gefühlskälte kann aus verschiedenen Quellen stammen und ist oft das Ergebnis einer komplexen Mischung aus persönlichen Erfahrungen, psychologischen Faktoren und manchmal auch biologischen Einflüssen. Mögliche Ursachen sind unter anderem:

  • Eigene Kindheitserfahrungen: Mütter, die selbst in einem emotional kalten oder missbräuchlichen Umfeld aufgewachsen sind, haben möglicherweise nicht gelernt, wie man emotionale Wärme und Zuneigung zeigt.
  • Traumatische Erlebnisse: Traumatische Ereignisse, wie Missbrauch, Vernachlässigung oder Verluste, können dazu führen, dass sich eine Person emotional zurückzieht und eine Schutzmauer um sich errichtet.
  • Psychische Erkrankungen: Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder Persönlichkeitsstörungen (z.B. Borderline, Narzissmus) können die Fähigkeit, emotionale Nähe zu empfinden oder auszudrücken, beeinträchtigen.
  • Bindungsprobleme: Schwierigkeiten in der frühen Bindung zwischen Eltern und Kind, beispielsweise durch frühe Trennungen oder mangelnde elterliche Fürsorge, können zu langfristigen Problemen in der emotionalen Verfügbarkeit führen.
  • Soziale und kulturelle Einflüsse: Bestimmte soziale oder kulturelle Normen können emotionale Zurückhaltung fördern oder als Zeichen von Stärke und Selbstkontrolle ansehen, was Gefühlskälte verstärken kann.
  • Persönlicher Schutzmechanismus: Manche Menschen entwickeln emotionale Distanziertheit als eine Strategie, um sich vor Verletzungen zu schützen, insbesondere wenn sie in der Vergangenheit emotional verletzt wurden.
  • Genetische und biologische Faktoren: Es gibt Hinweise darauf, dass genetische und biologische Faktoren auch eine Rolle spielen können, indem sie die Art und Weise beeinflussen, wie Menschen Emotionen verarbeiten und ausdrücken.

Diese Ursachen sind oft miteinander verwoben, und es kann schwierig sein, eine einzelne Ursache auszumachen. Verständnis und Therapie können jedoch helfen, emotionale Blockaden zu überwinden und gesündere Beziehungen aufzubauen.

Haben Sie selbst das Gefühl, gefühlskalt zu sein?

Bemerken Sie, dass Sie die Menschen in Ihrem Umfeld damit aber verletzen und wollen endlich emotional gesunde Beziehungen aufbauen? Dann zögern Sie nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen! Gerne helfen Ihnen unsere Spezialisten dabei, Ihrer Gefühlskälte auf den Grund zu gehen und effektive Behandlungsstrategien für Sie zu entwickeln.

Was sind Gründe für fehlende Mutterliebe?

Es gibt einige Gründe, weshalb eine Mutter möglicherweise keine oder nur eingeschränkte Mutterliebe empfinden kann. Diese Gründe können aus persönlichen, psychologischen, sozialen oder biologischen Faktoren resultieren, etwa:

  • Eigene Kindheitstraumata: Eine Mutter, die selbst keine Liebe und Zuwendung in ihrer eigenen Kindheit erfahren hat, kann Schwierigkeiten haben, diese Gefühle an ihr eigenes Kind weiterzugeben.
  • Postpartale Depression: Nach der Geburt können einige Mütter an einer postpartalen Depression leiden, die ihre Fähigkeit beeinträchtigt, eine emotionale Bindung zu ihrem Kind aufzubauen.
  • Psychische Erkrankungen: Erkrankungen wie beispielsweise Depressionen, Angststörungen oder Persönlichkeitsstörungen (z.B. Borderline, Narzissmus) können die emotionale Verfügbarkeit und Bindungsfähigkeit negativ beeinflussen.
  • Stress und Überforderung: Chronischer Stress, Überlastung oder das Gefühl, mit der Mutterrolle überfordert zu sein, können ebenfalls Ursache für fehlende Mutterliebe sein.
  • Beziehungsprobleme: Konflikte oder Instabilität in der Partnerschaft können die emotionale Verfügbarkeit der Mutter für ihr Kind beeinträchtigen.
  • Mangelnde Unterstützung: Fehlt es der Mutter an sozialer Unterstützung, sei es durch den Partner, Familie oder Freunde, kann dies zu Isolation und emotionaler Erschöpfung führen, die sich negativ auf die Mutter-Kind-Bindung auswirken.
  • Ungeplante oder unerwünschte Schwangerschaft: Wenn die Schwangerschaft ungeplant oder unerwünscht war, kann es der Mutter schwerfallen, positive Gefühle für das Kind zu entwickeln.
  • Suchtprobleme: Abhängigkeit von Alkohol, Drogen oder anderen Substanzen kann dazu führen, dass sich eine Mutter nicht liebevoll und fürsorglich um ihr Kind kümmern kann.
  • Fehlende Bindungserfahrung: Einige Mütter haben vielleicht nie gelernt, wie man eine enge emotionale Bindung eingeht, sei es durch ihre eigene Erziehung oder fehlende Vorbilder.

Diese Gründe sind oft komplex und miteinander verwoben. Verständnis, Unterstützung und gegebenenfalls therapeutische Interventionen können jedoch helfen, die emotionalen Barrieren zu überwinden und eine gesündere Mutter-Kind-Beziehung zu fördern. Wenn auch Sie an fehlender Mutterliebe leiden, sollten Sie sich keineswegs davor scheuen, sich professionelle Hilfe zu suchen!

Ist eine gefühlskalte Mutter eine narzisstische Mutter?

Nicht jede gefühlskalte Mutter ist zwangsläufig eine narzisstische Mutter, aber es gibt durchaus Überschneidungen. Beide Typen von Müttern zeigen wenig Empathie und emotionale Wärme, was zu einer belastenden Mutter-Kind-Beziehung führen kann. Beide können die emotionalen Bedürfnisse des Kindes vernachlässigen. Doch während die gefühlskalte Mutter durch eine allgemeine emotionale Distanz gekennzeichnet ist, ist die narzisstische Mutter vor allem spezifisch durch ihre Selbstbezogenheit, Manipulationsstrategien und das ständige Bedürfnis nach Bewunderung und Kontrolle charakterisiert. Gefühlskälte kann demnach ein Merkmal einer narzisstischen Mutter sein, aber nicht alle gefühlskalten Mütter sind narzisstisch und zeigen die manipulativen und selbstzentrierten Verhaltensweisen, die für narzisstische Persönlichkeitsstörungen typisch sind.

Gefühlskalte Mutter – Folgen und Symptome

In unserer Gesellschaft wird Mutterliebe oft als die stärkste und reinste Form der Liebe angesehen. Fehlt diese jedoch und erfahren Kinder von Geburt an wenig oder keine Zuneigung und Wärme durch die Eltern, kann dies weitreichende und langanhaltende Folgen haben, die die Betroffenen bis ins Erwachsenenalter begleiten. Wir wollen diese Folgen durch eine gefühlskalte Mutter nachfolgend näher beleuchten, um genauer zu verstehen, was mangelnde Mutterliebe für vielfältige Auswirkungen hat.

Was kann fehlende Mutterliebe anrichten?

Das Gefühl von Liebe, Geborgenheit und Schutz sind Grundbedürfnisse von Kindern und stärken ihr Selbstbewusstsein. Wenn ein Kind solch eine bedingungslose Mutterliebe nicht spürt, schließt es daraus, dass etwas mit ihm nicht stimmt, dass es nicht richtig oder liebenswert ist, oder dass es sich Liebe erarbeiten muss. So kommt es dazu, dass Kinder diese ungesunden Muster von zwischenmenschlicher Interaktion häufig selbst adaptieren und selbst im Erwachsenenalter noch fortsetzen, sei es im Beruf, in Freundschaften, in Partnerschaften und sogar in der Erziehung der eigenen Kinder.

Insgesamt lassen sich immer wieder folgende Folgen durch eine gefühlskalte Mutter erkennen:

Unterdrückte Emotionen

Wenn Sie als Kind von Ihrer gefühlskalten Mutter signalisiert bekamen, dass es falsch ist, Emotionen zu zeigen, haben Sie womöglich automatisch begonnen, Ihre Gefühle zu unterdrücken. Sie wussten nicht, dass Ihre Mutter einfach nicht in der Lage war, empathisch zu sein, und deuteten dies als Ablehnung Ihrer Person. Wenn Sie z.B. traurig waren und weinten, aber keine tröstende Reaktion erhielten, schlossen Sie daraus, dass Traurigkeit falsch ist und unterdrückten sie.

Ohne Anleitung, wie man Emotionen gesund verarbeitet, wurden Sie möglicherweise von Ihren Gefühlen überwältigt und fühlten sich isoliert. Dies kann unbewusst dazu führen, dass Sie auch heute noch Ihre Gefühle unterdrücken, aus Angst, von ihnen überwältigt zu werden. Dies führte vielleicht dazu, dass Sie schließlich auch keine oder kaum noch Freude mehr empfinden können und sich emotional taub fühlen.

Einsamkeit und Isolation

Neben der Einsamkeit, die Kinder gefühlskalter Mütter verspüren, ziehen sie sich auch oft von selbst auch zurück und isolieren sich. Betroffene Kinder entwickeln oft weniger ausgeprägte soziale Fähigkeiten und lassen kaum jemanden an sich heran. Ihr emotionales Schneckenhaus dient als sicherer Rückzugsort, da sie das Gefühl haben, nicht geliebt zu werden. Vielleicht haben Sie schon bei sich selbst feststellen können, dass Sie häufig wenig Verständnis für die Gefühle anderer zeigen, was Probleme und Konflikte in Ihrem sozialen Umfeld hervorrufen kann.

Mangelndes Selbstbewusstsein und tiefe Unsicherheit

„Ich bin nicht gut genug“ – solch ein Gefühl tritt sehr häufig bei Kindern auf, die von ihrer Mutter nur wenig oder keine Zuneigung und Liebe erfahren haben. Kommt oder kommt es Ihnen vielleicht auch so vor, dass Liebesentzug und fehlender körperlicher Kontakt als gerechte Strafe erscheinen?

Ein mangelndes Selbstwertgefühl kann zudem dazu führen, dass Betroffene nur schwer „nein“ sagen oder sich keine Grenzen setzen können, aus Angst vor Zurückweisung. Dies geht mit einem starken Gefühl der Unsicherheit einher. Womöglich neigen auch Sie dazu, sich schnell zu verteidigen oder sich aus Konfliktsituationen zurückzuziehen. Sie isolieren sich oft und haben Schwierigkeiten, soziale Kontakte zu knüpfen.

Fehlendes Vertrauen und Verschlossenheit

Wenn das Urvertrauen eines Kindes durch mangelnde Mutterliebe gestört wird, fällt es ihm später oft schwer, anderen Menschen zu vertrauen. Sie haben wahrscheinlich nie gelernt, dass man Ihnen Gutes tun möchte, und sind daher häufig verschlossen und misstrauisch. Probleme tragen Sie meist mit sich selbst aus, was oft zu Beziehungsproblemen führt, besonders im Jugend- und Erwachsenenalter. Vielleicht fällt es Ihnen auch heute noch nicht leicht, enge Freundschaften oder intime Bindungen einzugehen?

Angststörungen

Liebe und Fürsorge sind wichtig, um das Selbstbewusstsein zu stärken. Werden Kindern diese Erfahrungen jedoch nicht entgegengebracht, kann das bereits im Kindesalter zu Ängstlichkeit, Angststörungen sowie Panikattacken führen, was oft bis ins Erwachsenenalter anhält. Womöglich haben Sie Probleme damit, selbst einfache Entscheidungen zu treffen. Selbst alltägliche Situationen können große Angst auslösen, die sich mit der Zeit sogar noch verstärken kann.

Mangelnde emotionale Kontrolle

Wenn Kinder in einem stabilen Umfeld aufwachsen, lernen sie meistens, mit eigenen und fremden Gefühlen umzugehen. Fehlt diese Stabilität, haben sie später Schwierigkeiten, ihre Emotionen zu erkennen und sich an soziale Normen zu halten, was zu einem Mangel an Empathie führen kann. Zudem können impulsive Ausbrüche und Konfrontationen mit dem sozialen Umfeld ohne ersichtlichen Grund auftreten, was oft zu Problemen in Schule, Beruf und Privatleben führt.

Hang zu toxischen Beziehungen

Fehlende Mutterliebe beeinflusst Ihr Leben und die Fähigkeit, Beziehungen zu führen, stark. Betroffene Menschen neigen dazu, erlernte negative Muster zu wiederholen und ungesunde Beziehungen einzugehen. Im schlimmsten Fall lassen sie sich schlecht behandeln oder sogar misshandeln, da sie dies aus ihrer Kindheit kennen und ein geringes Selbstbewusstsein haben, das ihnen vermittelt, sie hätten diese Behandlung verdient.

Überzeugungen und Glaubenssätze

Kinder einer gefühlskalten Mutter entwickeln oft einschränkende Überzeugungen wie:

  • Ich bin nicht liebenswert.
  • Ich bin nicht gut genug.
  • Ich bin nicht richtig.
  • Liebe muss verdient werden.
  • Ich verdiene keine Liebe.
  • Ich kann anderen nicht vertrauen.
  • Ich bin unwichtig.
  • Ich muss mich anpassen.

Diese Überzeugungen können das ganze Leben beeinflussen, da sie im Unterbewusstsein weiterwirken, wenn sie nicht verändert werden.

Was passiert mit Kindern, die nicht geliebt werden?

Kinder einer gefühlskalte Mutter beschreiben sich häufig mit den folgenden Eigenschaften:

  • Kaum oder keine Selbstliebe
  • Geringes Selbstwertgefühl
  • Gefühl der Ablehnung
  • Kein Zugang zu den eigenen Emotionen
  • Empfinden sich als “falsch” oder verloren
  • Nehmen sich als nicht gut genug wahr
  • Fühlen sich nicht liebenswert
  • Geringes Selbstvertrauen
  • Geringes Selbstbewusstsein
  • Kein Urvertrauen
  • Unsicherheit im Umgang mit anderen Menschen
  • Verlust der Intuition/inneren Stimme
  • Ständige Sorge, was andere von ihnen denken

Leiden auch Sie unter den Folgen durch Ihre gefühlskalte Mutter?

Dann seien Sie sich sicher: Es gibt Unterstützung und einen Ausweg! Die LIMES Schlosskliniken helfen Ihnen, dank eines hochindividuellen und ganzheitlichen Behandlungskonzeptes, die Auswirkungen durch Ihre gestörte Mutter-Kind-Beziehung wirksam anzugehen, sodass Sie wieder ein emotional stabiles Leben und gesunde, erfüllende Beziehungen führen können

Überlebensstrategien als Folgen durch eine gefühlskalte Mutter

Im Zuge einer gefühlskalten Mutter haben Sie als Kind vielleicht bestimmte Strategien entwickelt, um mit emotionaler Entfremdung umzugehen. Obwohl sie einst hilfreich waren, sind sie als Erwachsener oft hinderlich. Ihr Nervensystem befindet sich noch immer im Alarmzustand aufgrund der emotionalen Verletzungen aus der Kindheit. Diese Überlebensstrategien müssen erkannt und durch gesündere Verhaltensmuster ersetzt werden.

Beispiele für solche Überlebensstrategien, die Sie sich möglicherweise als Kind einer als Folgen durch eine gefühlskalte Mutter angeeignet haben, sind:

  • Helfersyndrom (Versuch, sich Liebe zu verdienen)
  • Ablenkung durch Essen, Alkohol, Arbeit, Rauchen, Sport, Sex, Shopping, Computerspiele oder andere exzessive Aktivitäten
  • Überbetonung des rationalen Denkens
  • Reizbarkeit
  • Aggressives Verhalten
  • Schwierigkeiten, Beziehungen zu führen
  • Bindungsprobleme
  • Streben nach Perfektion
  • Unfähigkeit, Hilfe zu erbitten
  • Rückzug
  • Kontrolle und Machtausübung
  • Zwanghaftes Verhalten
  • Unterwürfigkeit
  • Bedürfnis, anderen zu gefallen
  • Schüchternheit
  • Anpassung, um Konflikte zu vermeiden oder Akzeptanz zu finden

Fehlende Mutterliebe und Spätfolgen im Erwachsenenalter

Fehlende Mutterliebe in der Kindheit kann tiefgreifende Spätfolgen im Erwachsenenalter haben. Betroffene haben beispielsweise oft Schwierigkeiten, Vertrauen zu anderen Menschen aufzubauen und leiden unter einem geringen Selbstwertgefühl. Dieses Misstrauen und die emotionale Distanz können zu ernsthaften Beziehungsproblemen führen, sowohl in Freundschaften als auch in romantischen Partnerschaften. Viele Betroffene kämpfen mit einem Gefühl der inneren Leere und der Isolation, da sie es schwer finden, emotionale Nähe zuzulassen. Diese tief verwurzelten Probleme beeinflussen nicht nur das persönliche Wohlbefinden, sondern können auch das soziale und berufliche Leben stark belasten.

Was tun, wenn man Angst vor der eigenen Mutter hat?

Es erscheint ungewöhnlich und schlimm, Angst vor der eigenen Mutter zu haben – dem Menschen, von dem man doch eigentlich Schutz und Geborgenheit erwartet. Diese Angst zu erkennen und auszusprechen, fällt schwer, doch die Gefühlskälte bei der Mutter kann tatsächlich Angst auslösen.

Wenn Ihnen bewusst wird, dass das ungute Gefühl, das Sie in der Gegenwart Ihrer Mutter verspüren, tatsächlich Angst ist, fragen Sie sich: In welchen Situationen hatten Sie als Kind Angst vor Ihrer Mutter? Diese Angst sitzt noch immer tief in Ihnen, verankert seit Ihrer Kindheit. Es ist nicht Ihr erwachsenes Ich, das Angst hat, sondern das emotional vernachlässigte und verletzte innere Kind. Durch die Arbeit mit dem inneren Kind können Sie diese Angst transformieren und als Erwachsener frei von dieser Angst werden. Indem Sie Ihrem inneren Kind jetzt Liebe, Schutz, Sicherheit und Nähe geben, können Sie die Macht über Ihr Leben zurückgewinnen!

Wenn auch Sie unter den Folgen der Gefühlskälte Ihrer Mutter leiden und womöglich sogar Angst vor dieser haben, ist es wichtig, sich professionelle Hilfe zu holen.

Nur so gelingt es Ihnen, wieder emotional stabile Beziehungen zu anderen Menschen zu pflegen. Gerne unterstützen Sie die LIMES Schlosskliniken Sie hierbei mit einem individuellen

Was tun bei einer gefühlskalten Mutter?

Wir verstehen, dass der Umgang mit einer gefühlskalten Mutter emotional sehr herausfordernd sein kann. Hier sind daher einige Ansätze, die Ihnen in Ihrer Situation vielleicht helfen können:

Versuchen Sie, es nicht persönlich zu nehmen

Es ist wichtig zu verstehen, dass das Verhalten Ihrer gefühlskalten Mutter nichts mit Ihnen zu tun hat, sondern alles mit ihr selbst. Sie können andere Menschen nicht ändern – auch Ihre Mutter nicht. Akzeptieren Sie, dass Sie möglicherweise nie die mütterliche Wärme und die Worte bekommen werden, die Sie sich wünschen.

Entwickeln Sie Verständnis für die Ursache

Verstehen Sie, dass die Gefühlskälte Ihrer Mutter wahrscheinlich auf ihre eigenen emotionalen Verletzungen und Traumata zurückzuführen ist. Dieses Verhalten ist oft ein unbewusster Schutzmechanismus, der aus ihrer Kindheit stammt. Erkennen Sie, dass ihre Unfähigkeit, Liebe zu zeigen, nicht Ihre Schuld ist, sondern ausschließlich mit den eigenen Ängsten und Verletzungen Ihrer Mutter zusammenhängt.

Praktizieren Sie Selbstfürsorge

Sorgen Sie gut für sich selbst. Achten Sie auf Ihre mentalen und emotionalen Bedürfnisse und finden Sie Wege, sich selbst zu unterstützen und zu stärken. Dazu können Hobbys, Sport, Meditation oder Gespräche mit Freunden gehören. Wenn Sie Ihre eigenen emotionalen Bedürfnisse als Erwachsener erfüllen, werden Sie die Liebe Ihrer Mutter nicht mehr so dringend brauchen.

Kommunizieren Sie ehrlich mit Ihrer Mutter

Wenn möglich, versuchen Sie, offen und ehrlich mit Ihrer Mutter über Ihre Gefühle und Bedürfnisse zu sprechen. Manchmal sind Menschen sich nicht bewusst, wie ihr Verhalten auf andere wirkt.

Setzen Sie Grenzen

Es ist wichtig, Ihre eigenen emotionalen Grenzen zu erkennen und zu wahren. Wenn die Beziehung zu Ihrer Mutter Sie stark belastet, müssen Sie klare Grenzen setzen, um sich selbst zu schützen.

Lassen Sie Ihre emotionalen Verletzungen und limitierenden Glaubenssätze los

Befreien Sie sich von den emotionalen Verletzungen und negativen Glaubenssätzen, die Ihre gefühlskalte Mutter bei Ihnen hinterlassen hat. Akzeptieren Sie, dass Sie diese alten Muster loslassen müssen, um nach vorne zu schauen. Sie sind liebenswert und haben das Verhalten Ihrer Mutter falsch interpretiert!

Richten Sie sich neu aus

Schaffen Sie neue, positive Glaubenssätze. Lernen Sie, Ihre innere Liebe anzuzapfen und emotional unabhängig von anderen Menschen zu werden. Geben Sie Ihrem inneren Kind die Zuwendung, die es als Kind nicht bekommen hat. So werden Sie unabhängiger vom Verhalten anderer Menschen und können ein erfüllteres Leben führen.

Bauen Sie ein Unterstützungsnetzwerk auf

Suchen Sie Unterstützung bei Freunden, Familie oder Selbsthilfegruppen. Der Austausch mit anderen kann Ihnen helfen, sich weniger allein zu fühlen und neue Perspektiven zu gewinnen. Dies kann helfen, das emotionale Defizit auszugleichen.

Holen Sie sich professionelle Hilfe

Es kann hilfreich sein, mit einem Therapeuten oder Berater zu sprechen, um Ihre Gefühle zu verarbeiten und Strategien zu entwickeln, wie Sie mit der Situation umgehen können.

Jeder Fall ist einzigartig, und es kann eine Weile dauern, herauszufinden, welche Ansätze am besten für Sie funktionieren. Haben Sie stets Geduld mit sich selbst und nehmen Sie professionelle Unterstützung in Anspruch, wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie diese brauchen!

Fehlende Mutterliebe heilen – Behandlungsmöglichkeiten der Folgen durch eine gefühlskalte Mutter in den LIMES Schlosskliniken

In den LIMES Schlosskliniken bieten wir Ihnen eine innovative und ganzheitliche Behandlung, um mit den Folgen durch Ihre gefühlskalte Mutter umzugehen und Sie wieder zu einem erfüllten Leben zu führen. Hierzu kombiniert unsere einzigartige LIMES 360°-Formel hochfrequente Psychotherapie in Einzel- und Gruppensitzungen mit unserem speziell entwickelten LIMES Sports.Care-Trainingsprogramm. Zusätzlich ermöglicht die räumliche und zeitliche Distanz zu Ihrem Alltag eine inhaltliche Distanzierung von krankheitsverursachenden oder -fördernden Faktoren.

Zu Beginn Ihrer Therapie entwickeln wir effektive Bewältigungsstrategien für die Auswirkungen, die Sie durch die Gefühlskälte Ihrer Mutter erleiden. Unser ganzheitlicher Ansatz betrachtet Sie als ganze Person und bezieht Sie aktiv in den gesamten Therapieprozess ein, von der Diagnose bis zur Nachsorge. Dadurch gewinnen Sie ein tiefes Verständnis für Ihre Leiden.

Unser Fachpersonal bleibt außerdem durch regelmäßige Fortbildungen stets auf dem neuesten Stand der Behandlungsverfahren und bietet eine Vielzahl an Therapietechniken an, darunter interpersonale Psychotherapie, Schematherapie, kognitive Verhaltenstherapie, Psychoedukation und Stressbewältigungstraining. Bei Bedarf wird auch eine leitliniengerechte medikamentöse Behandlung in Ihren individuellen Therapieplan integriert.

In den LIMES Schlosskliniken setzen wir insgesamt alles daran, ein unterstützendes Umfeld zu schaffen, das Ihre Regeneration und Gesundung optimal fördert. Mit unserer engagierten Betreuung und einem umfassenden Therapieangebot begleiten wir Sie auf Ihrem Weg zurück zu einem erfüllten und freudvollen Leben!

Fazit: Holen Sie sich professionelle Hilfe!

Eine gefühlskalte Mutter kann tiefgreifende und langanhaltende Folgen auf die emotionale und soziale Entwicklung eines Kindes haben, etwa einem geringen Selbstwertgefühl und einem tiefen Misstrauen gegenüber anderen. Das Fehlen von mütterlicher Wärme und Zuneigung kann dazu führen, dass Sie ihre eigenen Gefühle unterdrücken und sich emotional isoliert fühlen. Dennoch gibt es Wege zur Heilung! Zögern Sie deshalb nicht, sich an unsere Spezialisten der LIMES Schlosskliniken zu wenden. Durch speziell auf Sie abgestimmte Therapien und ein individuelles Behandlungskonzept gelingt es uns gemeinsam, wirkungsvolle Bewältigungsstrategien zu entwickeln, damit Sie wieder gesunde, erfüllende Beziehungen führen können. Melden Sie sich bei uns, unser Team ist jederzeit für Sie da!

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Dr. med. Kjell R. Brolund-Spaether
Ärztlicher Direktor und Chefarzt Dr. med. Kjell R. Brolund-Spaether
Dr. med. Kjell R. Brolund-Spaether ist renommierter Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, bei dem stets der Mensch im Mittelpunkt steht: Dank seiner individuell abgestimmten, ganzheitlichen Behandlungspläne verbessert und personalisiert er die psychiatrische Versorgung kontinuierlich. Seine umfassende Expertise in der psychotherapeutischen und medikamentengestützten Behandlung erlangte er durch sein Studium der Humanmedizin an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel, spezialisierte Weiterbildungen sowie seine langjährige Erfahrung in führenden Positionen. Seit 2019 ist Dr. med. Brolund-Spaether als Chefarzt und seit 2023 als Ärztlicher Direktor der LIMES Schlosskliniken AG tätig. 2024 trat er unserem Vorstand bei.

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