Abhängigkeitserkrankungen

Finden Sie jetzt Ihren Ausstieg aus der Sucht!

Burnout-Symptome

 

Entgegen der weit verbreiteten Vorstellung, Abhängigkeit sei eine Frage mangelnder Willens- und Charakterstärke, handelt es sich bei Abhängigen um Menschen mit einer ernstzunehmenden und therapiebedürftigen Erkrankung. Da Betroffene oft die Stigmatisierung fürchten, versuchen sie nach außen möglichst lange den Schein aufrechtzuerhalten und nicht mit oder durch ihre Abhängigkeit aufzufallen. Obwohl der Einstieg in eine Sucht – abhängig von dem jeweiligen Suchtmittel – meist ein schleichender, langwieriger Prozess ist, lassen sich körperliche und psychische Suchtanzeichen deutlich definieren.


In den Limes Schlosskliniken finden abhängige Menschen gezielt Hilfe und Unterstützung bei der Rückkehr in ein suchtfreies Leben

Abhängigkeiten lassen sich in sogenannte stoffgebundene und stoffungebundene Abhängigkeiten unterteilen. Unter stoffgebundenen Abhängigkeiten versteht man den klassischen Missbrauch von Genussmitteln wie Alkohol bzw. Medikamenten und Drogen. Bei stoffungebunden Abhängigkeiten löst nicht die „Droge“ den Rausch aus, sondern der Akt – wie beispielsweise das klassische „Kaufen“ bei einer pathologischen Kaufsucht. Die Entstehung von Abhängigkeitserkrankungen ist stets sehr individuellen Ursachen geschuldet. Besonders zu Alkohol, Medikamenten oder anderen Drogen wird meist dann gegriffen, wenn man einen künstlichen Zustand der Beruhigung oder des gedämpften emotionalen Empfindens erreichen möchte. Oft treten Abhängigkeitserkrankungen daher als Begleiterkrankung einer oder mehrerer anderer psychischer Störungen auf.


Jährlich gibt es in Deutschland schätzungsweise 74 000 alkoholbedingte Todesfälle

Neben den sozialen und gesellschaftlichen Folgen, die eine Alkoholabhängigkeit mit sich bringt, leiden Betroffene häufig unter schwerwiegenden körperlichen Symptomen ihrer Trinkgewohnheit. Alkohol ist ein Zellgift und schädigt neben Organen, wie der Leber auch das Nervensystem und das Gehirn. Eine stoffgebundene Abhängigkeit stellt immer einen Eingriff in die natürlichen körperlichen Vorgänge dar, da die suchtauslösende Substanz in mannigfaltiger Weise in die Stoffwechselprozesse des Körpers eingreift. Sobald der Konsum eingestellt oder verringert wird, treten daher starke und belastende Entzugserscheinungen auf.

Die häufigsten körperlichen Folgen einer Alkoholabhängigkeit:
 

  • Leberschäden
  • Hautveränderungen
  • Potenzstörungen
  • Erkrankung der Bauchspeicheldrüse
  • Gehirnschäden
  • Beeinträchtigungen des peripheren Nervensystems
  • Eingeschränkte Herzfunktion

Meist ist die Abhängigkeit beim Auftreten körperlich sichtbarer Schäden bereits soweit manifestiert, dass der Konsum trotz negativer psychischer und körperlicher Folgen fortgeführt wird. Nur mit professioneller Unterstützung lassen sich dann Verhaltensmuster durchbrechen, die den Betroffenen in seiner Sucht gefangen halten. Eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist, dass der Betroffene seine eigene Abhängigkeit als therapiebedürftige psychische Erkrankung erkennt. 


Jede Sucht unterliegt folgendem Entstehungsprozess:
Erfahrung – Wiederholung – Gewöhnung

Die zentralen Symptome einer Alkoholabhängigkeit sind Kontrollverlust, ob kurzweilig oder dauerhaft, sowie die mangelnde Motivation zu einer Veränderung des Lebensstils. Auch der Rückfall wird als Symptom gesehen.

Die Ursachen der Suchtentwicklung sind von Patient zu Patient sehr individuell und unterliegen genetischen, sozialen, persönlichen und vor allem psychischen Einflüssen, die eine Abhängigkeit begünstigen:
 

  • Mangelndes „Ich“-Gefühl
  • Geringes Selbstwertgefühl & Unsicherheit
  • Unterforderung oder Überforderung
  • Negative Vorbildfunktion durch nahes Umfeld
  • Belastende Lebensereignisse aus der Vergangenheit
  • Alkohol etc. als Quelle des Trostes
  • Fehlende menschliche Bindungen
  • Instabile Beziehungsnetzwerke
  • Veränderungen des biochemischen Körperhaushalts

Die tiefgründige Auseinandersetzung mit den wahren Ursachen kann gezielt und langfristig helfen, die Abhängigkeit zu überwinden. Häufig dient diese nämlich nicht nur zur Herstellung bestimmter emotionaler Zustände, sondern auch zu deren Vermeidung – quasi der „emotionalen Dämpfung“. Aufgrund der Fülle an möglichen Ursachen, kann die Entwicklung einer Abhängigkeit mit erheblichen Schwankungen im Verlauf einhergehen. Der Weg in die Sucht verläuft also nie geradlinig, sondern passt sich aktuellen Lebensumständen an.


Die Behandlung von Alkohol-/(Drogen-)Abhängigkeit in der Limes Schlossklinik

Suchterkrankungen werden in der Limes Schlossklinik vor allem als Begleiterkrankung der Primärdiagnose behandelt.
Wie der Weg in die Abhängigkeit, ist auch der Weg zu einem suchtfreien Alltag ein langsamer Entwicklungsprozess. In der Limes Schlossklinik behandeln erfahrene Ärzte und Therapeuten nach einem ganzheitlichen Prinzip, welches unsere Patienten mit all ihren Facetten in die Behandlungsmaßnahmen einbettet und an das individuelle Störungsbild anpasst. Ziel ist es, Betroffene in ihrer Eigenwahrnehmung zu stabilisieren und die vollständige Abstinenz – auch mit medikamentöser Unterstützung zu erreichen. Durch Ressourcenaktivierung sollen Patienten vor allem für die Stärkung ihrer Selbstheilungskräfte motiviert werden. Dabei ist es von besonderer Wichtigkeit einen persönlichen Bezug zwischen behandelndem Therapeuten und Patient herzustellen. Die Ambivalenz zwischen Furcht vor der Auseinandersetzung und dem Wissen, dass ihm/ihr durch Veränderung des Suchtverhaltens geholfen werden kann, verleiht dem Interaktionsstil zwischen Therapeut und Patient eine große Bedeutung.

Sind Sie auf der Suche nach einem Weg aus der Abhängigkeit? Wir verhelfen Ihnen zu dem Start in ein neues Leben ohne Abhängigkeit.

Mit neuer Kraft zurück ins Leben – wir sind für Sie da!

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