Sportare

Das neue Sportkonzept des individualisierten Trainings in der Behandlung von Menschen mit Stressfolgeerkrankungen.

sportare

Zitat eines Patienten:
„Ich kann etwas bewegen. Ich kann mich wieder fühlen.“

Das Konzept von Sportare hat seinen Ursprung in der Betreuung der Athleten durch den Olympiastützpunkt Rheinland. Dabei spielt die physiologische Diagnostik eine zentrale Rolle. Diesen Fundus der Expertise greift Sportare in der Limes Schlossklinik Rostocker Land – Am Teterower See auf. Denn das richtige körperliche Training kann bei Depressionen ähnlich wirksam sein wie eine medikamentöse Therapie. Zahlreiche Studien zeigen, dass bei Patienten mit klinischer Depression die antidepressiven Effekte durch Ausdauertraining bereits nach 10 Tagen nachgewiesen werden können.1,2,3,4

Sportare verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz von Körper und Geist, bei dem die Natur zum Vermittler wird. Die Natur spielt bei Sportare eine zentrale Rolle – fast alle körperlichen Aktivitäten finden im Freien statt. Diese Haltung geht auf die Wurzeln des Sports in der Antike zurück, in der noch ehrliches und authentisches Training ohne hochtechnisierte Trainingsgeräte stattfand.

Wichtiger Bestandteil des einzigartigen Konzeptes von Sportare ist das Training mit dem eigenen Körpergewicht. Es befähigt den Patienten dazu, seinen Körper wieder zu spüren und ein neues Körpergefühl zu entwickeln. Spezielle diagnostische Verfahren erlauben es, das Training an die persönlichen Voraussetzungen jedes einzelnen Patienten anzupassen. Dadurch wird ein neues Körperbewusstsein vermittelt, das motiviert und hilft, die Ideen von Sportare zu verinnerlichen. Denn entscheidend ist, dass Bewegung nicht nur verinnerlicht, sondern auch nach der Therapie fortgeführt wird.

Sportare arbeitet mit Trainingswissenschaftlern im Bereich der individualisierten Trainingssteuerung, die mit der Übertragung diagnostischer Untersuchungsverfahren auf die Trainingspraxis bestens vertraut sind. Sie wissen, dass es längst nicht immer nur Leistung ist, die zählt. Das Sportare Konzept setzt in erster Linie auf Einfühlung, das richtige Maß und die Freude, den Körper wieder spüren, beherrschen und einsetzen zu können.

Individualisiertes Training

  • Anamnese » Diagnostik » Interpretation » Training

Hoher Wirkungsgrad

  • Diagnostik in Anlehnung an Parameter / Verfahren aus dem Spitzensport
  • Entwicklung von individualisierten Trainingsmaßnahmen
  • Überprüfung / Monitoring der Maßnahmen
  • Empfehlung nach der Akut-Therapie

Motivation

  • Individualisierung des Trainings
  • Training in der Natur
  • Auswahlmöglichkeiten „besonderer“ Sportarten

Entwickler und Leiter des Bereichs Sportare ist Dr. Oliver Heine, leitender Trainingswissenschaftler und wissenschaftlicher Koordinator am Olympiastützpunkt Rheinland mit ausgewiesener Expertise im Bereich der individualisierten Trainingssteuerung mehrerer Olympiasieger, Weltmeister und Europameister.

Wir beraten Sie gerne ausführlich über unser innovatives Sportkonzept!

Erfahren Sie mehr unter: 03996 – 148 199 9

Stand Up Paddling bearbeitet David Loosen Training

Quellenangaben

(1) Michelle Ploughman: „Developmental Neurorehabilitation: Exercise is brain food: The effects of physical activity on cognitive function“ (Vol. 11 – Issue 3), Taylor & Francis Group, 2008, S. 236-240
(2) Amelia Russo-Neustadt, Tony Ha, Ronald Ramirez, J.Patrick Kesslak: „Behavioural Brain Research: Physical activity–antidepressant treatment combination: impact on brain-derived neurotrophic factor and behavior in an animal model“ (Vol. 120 – Issue 2), Elsevier, 2001, S. 87-95
(3) Andrea L. Dunn, Madhukar H. Trivedi u. Heather A. O’Neal: „Medicine & Science in Sports & Exercise: Physical activity dose-response effects on outcomes of depression and anxiety“ (Vol. 33 – Issue 6), American College of Sports Medicine, 2001, S. 587-S597
(4) Amanda L. Rebar, Robert Stanton, David Geard, Camille Short, Mitch J. Duncan & Corneel Vandelanotte: „Health Psychology Review: A meta-meta-analysis of the effect of physical activity on depression and anxiety in non-clinical adult populations“ (Vol. 9 – Issue 3), Taylor & Francis Group, 2015, S. 366-378